Liebe Gäste und Freunde des Quasimodo,
wir begrüßen Sie herzlich zu und mit unserem Programm für die nächsten zwei Wochen. Der Sommer scheint nicht so richtig in die Gänge zu kommen und so kann man sich ungetrübt die Nächte bei uns im Club um die Ohren schlagen. Sobald sich die Sonne doch einmal hervorwagt, bietet sich unsere Sonnenterrasse an. Wochentags ab 14 Uhr und am Wochenende ab 13 Uhr kann man hier die Sonne bei einem späten Frühstück, oder einem Stück Kuchen genießen.
Seit einiger Zeit zeigen wir im QUASIMODO CAFÉ regelmäßig Ausstellungen und freuen uns darauf, Ihnen ab dem 18. Mai eine neue Ausstellung präsentieren zu können. Unter dem Titel „Gott erhalte mir mein kindliches Gemüt“„ zeigt Peter Joseph Weymann seine Bilder, Manfred Giesler wird die Ausstellung am Dienstag, den 18. Mai um 18 Uhr mit einer Begrüßung eröffnen.
Ob Club, Cafe oder Ausstellung - wir freuen uns auf Ihren Besuch QUASIMODO!
| Heute Abend besingt der schottische Singer Songwriter JACKIE LEVEN mit Michael Cosgrave die Bar, den Alkohol das Leben der Nacht – Cheers! |
| Am Samstag, den 15. Mai haben wir die bezaubernde CHINA MOSES zu besuch – begleitet wird sie auch in diesem Jahr von dem französischen Pianisten Raphael Lemonnier und seinem Quartet. Ihre Ersheinung ist unvergesslich und neben ihren warmen Humor trägt sie mit ihren Liedern dazu bei Dinah Washington in die Gegenwart zu holen. |
| Am Mittwoch, den 19. Mai bieten wir den Musikern der Stadt wieder die Möglichkeit bei der QUASIMODO LIVE JAM zu zeigen, in wie weit sie spontan und in unterschiedlichen Konstellationen überzeugen können. Überraschungsgäste sind wie immer nicht ausgeschlossen. |
| Am Donnerstag, den 20. Mai spielt Meister-Gitarrist DEAN BROWN Jazz, Funk und Gospel, gut abgemischt mit aktuellen musikalischen Einflüssen. Auf der Quasimodo-Bühne steht er gemeinsam mit Dennis Chambers an den Drums und Bobby Sparks am Keyboard - so begegnen sich hier Weltklassemusiker auf Augenhöhe.
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| Das Wochenende steht im Zeichen Festivals „Sounds No Walls“ und den Anfang macht am Freitag, den 21. Mai eine der Hoffnungsträgerinnen des südafrikanischen Jazzt. SHANNON MOWDAY`S profilierte sich mit einer Musik, die sich auf die kulturelle Vielfalt ihrer südafrikanischen Heimat bezieht und diese mit Selbstbewusstsein und mit Energie um eine weitere musikalische Handschrift bereichert. |
| Einer der Highlights des "Sounds No Walls Festivals" dürfte mit Sicherheit HUGH MASEKELA sein, der am am Samstag, den 22. Mai mit seiner Band bei uns auf der Bühne steht. „The Legend with the Horn“ gehört zu den Weltstars der südafrikanischen Musik, durch sein Instrument fließt Township-Musik, Bebop, Rhythm & Blues und Funk. |
| Am Sonntag, den 23. Mai schließt das Festival „Sounds No Walls“ mit der „Beat Bag Bohemia“ des LUCAS NIGGLI DRUM QUARTETs. In dieser South African Jazz Connection haben sich zwei Europäer und zwei Afrikaner zusammengetan, um gemeinsam eine energetisch-explosive, intelligente und aktuelle Perkussionsmusik zu spielen. |
| Am Dienstag, den 25. Mai präsentiert Trinity Concerts die wunderbare italienische Singer Songwriterin CARMEN CONSOLI, die mit poetischen Texten, starke Rhythmen und einer markanten unverwechselbaren Stimme fasziniert. |
| Am Mittwoch, den 26. Mai bieten wir den Musikern der Stadt wieder die Möglichkeit bei der QUASIMODO LIVE JAM zu zeigen, in wie weit sie spontan und in unterschiedlichen Konstellationen überzeugen können. Die heutige Opener Band heißt SOAP, Überraschungsgäste sind wie immer nicht ausgeschlossen. |
| ALEX CUBA wird am Donnerstag, den 27. Mai alle begeistern, die sich auf den Weg nach Charlottenburg und in den Club gemacht haben. Mit der klassischen Gibson als Markenzeichen bewegt sich Cuba jenseits von ausgedienten Klischees zwischen kubanischen Klängen, Blues, Soul und Pop. Viva Alex Cuba! |
| Am Freitag, den 28. Mai beehrt uns EB DAVIS & THE SUPERBAND. Der Blues-Botschafter verzückt als charismatischer Blues & Soul-Showman sein Publikum in aller Welt. |
| Es ist wieder soweit, am Samstag, den 29. Mai steigt im Quasimodo wieder die Soulparty der Stadt. Wenn DISCO INFERNO in den Club einkehrt, dann wird es heiß und selbst die Stehplätze rar. Glitzer, Glamour und der typische 70er Jahre Discosound sind garantiert, denn Disco Inferno trifft den Nerv dieser Zeit auf den Punkt genau. |
Vorschau:
04.06. FRANK MCCOMB
05.06. MARTHA FRINTZILA & BAND
08.06. NEIL COWLEY TRIO
11.06. POWER UNIT
12.06. MO' BLOW
19.06. FUNK DELICIOUS
10.09. JIM KAHR BAND - The 100th Show of Jim Kahr at the Quasimodo!
05.10. ROBIN TROWER
14.10. VDELLI
15.10. JOCELYN B. SMITH - 25 Years on Stage at the Quasimodo
16.10. JOCELYN B. SMITH - 25 Years on Stage at the Quasimodo
21.10. STEVE HARLEY & COCKNEY REBEL
24.10. (EM) WOLLNY - KRUSE - SCHAEFER /RUDDER
08.11. LESZEK MOZDZER
09.11. WALTER TROUT & THE RADICALS
11.11. RANDY HANSEN
Neue Ausstellung Im Quasimodo Café vom 17.Mai bis zum 31. August 2010:
Peter Joseph Weymann
"Gott erhalte mir mein kindliches Gemüt"
Donalds Bilder. Oder Weymann, der Optimist.
Wann habe ich jemals eine solche Lust, ja, Ausgelassenheit bis zum Übermut auf Leinwänden gesehen. Farben balgen sich mit Formen und alles scheint zu lachen. Ja, ein Tanz, ein Reigen der Freude, der Leichtigkeit. Ein Reigen von witzigen Torheiten, schlauen Dummheiten, ein schallend lachendes Variete der Freude, der Liebe, des Lebens.
Weymanns Bilder haben Witz, sind spöttisch, sinnlich auch nervös und kraftvoll. Arbeiten mit Rhythmus, Schwung und Leidenschaft. Bilder mit einem klassischen Zentrum, einem geballten Farbrausch, der nicht selten, einem Urknall gleich, über der monochromen Leinwand im Moment der Explosion zu verharren scheint.
Furcht und Freude empfindet Weymann vor der weißen Leinwand, Leichtigkeit und Lust beim Malen. Mal wird der Titel mitgeboren, mal kommt er später. Mal liegt er zugrunde, mal gibt es keinen. Er schreckt vor nichts zurück. Schöne Weihnachten 2009, ein fleißiges Christkind, und: Wer nicht lachen kann verliert. O Gott, Weymann, was für ein Titel! Diese Titel sind einfach kongenial.
Weymann, ein humoristischer Sozialkritiker? Ein ironischer Moralist? Er geißelt nicht die herrschende Moral, verzweifelt nicht an ihr – o nein. Hier malt und titelt ein Schelm. Er ist begeistert von der horrenden Dummheit der Zeitgenossen und aufs Grimmigste belustigen ihn die Infamien der öffentlichen Lebewesen. Warum auch sollte ausgerechnet der weit verbreiteten Torheit ihr legitimes Recht nicht zugestanden werden in einer pluralistischen Gesellschaft proportional und angemessen vertreten zu sein. Lauter Opfer für unseren Maler. Ich weiß nicht warum – bei Weymanns Malerei muß ich an Onkel Donald denken, den positiven Sisyphos, der, allen Widrigkeiten trotzend, immer wieder von vorn anfängt, der lustvoll in die nächste Katastrophe stolpert nach dem Motto: Macht nichts Jungs, macht nur weiter so, ihr kriegt schon alles kaputt. Kurz: Ein Optimist.
Elend ist genug in der Welt. Es muß auch schöne Dinge geben, meint der Musiker Weymann, der als Maler Autodidakt ist. Sein Vorteil: Nicht verbogen oder geschliffen in Akademien, unbeleckt von deren hehren Lehren. Seine Bilder sind keine Leihgaben aus der Kunstgeschichte. Sie kommen sehr eigen daher. Natürlich nicht wurzellos, da vom Himmel nichts fällt. Auch brauchen sie keine intellektuellen Erläuterungen, sie leuchten – ja! buchstäblich - jedem ein. So malt er drauflos. Weymanns Malerei ist seine Form der Existenz. Eine einzige Ode an die Freude: Frisch fromm fröhlich frei. Trotz großer Vielfalt in der Gestaltung und einer ausladenden Palette schafft Weymann einen beachtlichen Wiedererkennungswert. Das nennt man Stil. Den hat er für sich gefunden und wer noch einen Batzen Frohsinn und Heiterkeit in sich hat, wird seine Bilder gerne um sich haben. Gott erhalte mir mein kindliches Gemüt, betitelt Peter Joseph Weymann seine Ausstellung. Das wünsche ich ihm.
Manfred Giesler, im Mai 2010.
Weitere Informationen über den Künstler finden Sie hi
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr QUASIMODO-Team














