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MICK TAYLOR

Donnerstag

18.

März

2010

22:00 h

MICK TAYLOR & HIS BRITISH ALLSTAR BAND

ROCK, BLUES / UK

Europa Tour 2010

Mick Taylor (g, voc)
Max Middleton (p)
Kuma Harada (b)
Denny Newman (g)
Jeff Allen (dr)

Mit Mick Taylor steht einer der filigransten Bluesrock-Gitarristen der Musikgeschichte seit vielen Jahren wieder auf deutschen Bühnen. John Mayall holte das Ausnahmetalent in den 60er Jahren zu seinen Bluesbreakers, bevor die Rolling Stones auf ihn aufmerksam wurden, deren Mitglied er im Juni 1969 wurde. Als Leadgitarrist der Stones war Mick Taylor bis 1975 maßgeblich an der Produktion solch legendärer Alben wie "Sticky Fingers", "Let It Bleed" und "Exile On Main Street" beteiligt. Nach seinem Ausstieg bei den Stones arbeitete er u. a. mit Bob Dylan und Jack Bruce, bevor er sich ganz seiner Solokarriere widmete. In den letzten Jahren besann sich Mick Taylor wieder verstärkt seiner Blueswurzeln.

In einem Artikel über die Rolling Stones, schrieb Musikkritiker Robert Palmer (The New York Times), dass "Taylor der beste Techniker ist, der je bei den Stones gespielt hat. Ein Bluesgitarrist mit einem Gespür eines Jazzmusikers für melodische Erfindungen, Taylor war nie ein Rock 'n Roller und nie ein Showman."

Als Michael "Mick" Kevin Taylor am 17. Januar 1949 in Welwyn Garden City, England geboren, spielte er von 1966 bis Mai 1969 als Nachfolger von Peter Green bei John Mayall & the Bluesbreakers. Mick Taylor war noch Gitarrist bei John Mayall, als er das Angebot erhielt, neuer Gitarrist bei den Rolling Stones zu werden, die sich im Juni 1969 von Brian Jones getrennt hatten. Mick Taylor nahm das Angebot an und trat erstmals am 5. Juli 1969 mit den Stones auf. Das Konzert fand im Londoner Hyde Park vor etwa 500.000 Menschen statt. Aufgrund des plötzlichen Todes von Brian Jones wurde das Konzert dem ehemaligen Gitarristen und Mitbegründer der Rolling Stones gewidmet.
Ähnlich wie Bill Wyman erschien Taylor auf der Bühne als verschlossener, introvertierter Musiker, der Mick Jagger und Keith Richards die Show überließ, jedoch mit ausufernden Soli die Zuhörer begeistern konnte. In einem erregenden Zusammenspiel mit dem Rhythmusgitarristen Keith Richards, der die Band in einen rauheren, bluesorientierteren Sound trieb, war Taylor mitverantwortlich für die erfolgreichste Phase der Rolling Stones zwischen 1969 und 1974. Etwa 1970 begannen Mick Jagger und Taylor damit, intensiver zusammenzuarbeiten, weil Keith Richards wegen seiner zunehmenden Drogenabhängigkeit immer häufiger nicht zu Studioterminen erschien. Ohne Keith Richards nahmen Taylor und Jagger Songs wie Sway, Moonlight Mile, Winter, Till the Next Goodbye und Time Waits For No One auf, ohne dass Taylor je eine Bestätigung in Form von Tantiemen für seine Beteiligung an der Entstehung dieser Titel erhielt. Einzige Ausnahme bildete der Song Ventilator Blues aus dem Album Exile on Main Street (1972).
Vor allem bei den langen Songs You Can't Always Get What You Want, Midnight Rambler und Love In Vain hatte Mick Taylor Gelegenheit, sein ganzes Können auszuspielen, und begründete damit seinen bis heute anhaltenden legendären Ruf.

Während der "Goldenen Ära" in der Geschichte der Rolling Stones entstanden Alben, die heute zu den besten der Gruppe gezählt werden, wie Let It Bleed (1969), Get Yer Ya-Ya's Out (1970), Sticky Fingers (1971), Exile on Main Street (1972), Goats Head Soup (1973) und It's Only Rock 'n' Roll (1974).
Auf der Platte It's Only Rock 'n' Roll findet sich mit dem Song Time Waits For No One eine weitere Glanzleistung Taylors mit einem furiosen Solo.
Im Dezember 1974 verkündete Taylor, dass er die Rolling Stones verlassen wolle. Ursache für diesen Entschluss war Taylors zunehmende Frustration über die Art und Weise, in der Jagger und Richards seine künstlerischen Beiträge übergingen. Beispielsweise wurde Taylor nie in den Credits der Songs genannt, für die er wichtige Beiträge geleistet hatte.

Nachdem Taylor die Stones verlassen hatte, gründete er mit Jack Bruce, Carla Bley und Schlagzeuger Bruce Gary die Jack Bruce Band. Die Band ging im Jahre 1975 auf eine Europatour. Der Versuch, an die Erfolge der legendären Supergruppe Cream anzuknüpfen, war jedoch zum Scheitern verurteilt. Trotz vielversprechender Konzerte kamen die geplanten Studioaufnahmen aufgrund wachsender Differenzen zwischen Mick Taylor und Jack Bruce nicht zustande - mit Ausnahme des Titels Without A Word von 1974. Die Aufnahmen wurden schließlich erst 1995 auf dem Jack Bruce Album Live On The Old Grey Whistle Test (sieben Titel mit Taylor an der Gitarre) und 2003 auf dem Album der Jack Bruce Band - Live At Manchester Free Trade Hall '75 offiziell veröffentlicht.

Im Jahre 1977 unterzeichnete Mick Taylor einen Vertrag mit CBS Records in New York. Im Dezember 1978 stellte er sein Soloalbum Mick Taylor vor, das 1979 veröffentlicht wurde. Taylor hatte kein Glück mit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung seines Albums, weil sein gitarrenlastiges Album genau auf dem Höhepunkt von Punk-Rock und New Wave herauskam. Das Album wurde zwar von der Kritik hoch gelobt, war kommerziell jedoch eine Enttäuschung. Neben seiner Leistung als Sänger und Gitarrist überzeugt Mick Taylor auf dieser Veröffentlichung auch als Bassgitarrist und Pianist.

Kommerziell erfolgreicher konnte er seine Stärken als Gitarrist und Künstler jedoch in der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern einbringen. Mick Taylor arbeitete unter anderem mit Lowell George von der amerikanischen Band Little Feat, John Phillips von The Mamas and the Papas, ging auf Tournee mit Alvin Lee (1981), machte eine Welt Reunion-Tournee mit John Mayall und John McVie und spielte mit Bob Dylan im Studio (Infidels, 1983) und auf Tournee (Real Live, 1984) zusammen.

1998 veröffentlichte Mick Taylor mit A Stones' Throw ein Studioalbum, das hinsichtlich seiner Qualität durchaus mit Alben Eric Claptons mithalten kann.
In den letzten Jahren machte sich Mick live sehr rar, spielte auf diversen Studio-Projekten anderer Künstler, machte Filmmusiken und trat nur sporadisch in England und Holland auf.

Seit 2007 ist er mit neuer Band wieder verstärkt auf Tour und begeisterte dabei erstmals nach 7 Jahren Pause auch wieder das deutsche Publikum u.a. beim "Grolsch Blues Open-Air" in Schöppingen bei Münster und den "Guitar Heroes Festivals" in Berlin und Hamburg.

2007 kam mit "Little Red Rooster" (Recorded Live In Hungary) eine eigene Live-CD auf den Markt die beweist, dass Konzerte von und mit Mick Taylor immer noch inspiriert und von hoher Virtuosität geprägt sind. 2008 folgte dann eine hochgelobte Studio Kooperation mit der Wentus Blues Band aus Finnland ("Family Meeting" - RUF Records 2CD's + DVD).

Im Dezember 2009 erschien dann ein Live-Mitschnitt vom Mai 2009 mit der aktuellen Besetzung in Topform auf DVD mit dem Titel „The Tokyo Concert“ (Vertrieb Deutschland: „In-Akustik“).

Vorverkaufspreis bis einen Tag vor dem Konzert
24,00 € zzgl. 0,50 € CTS Systemgebühr,
ohne Vorverkaufsgebühr beim Kauf der Tickets im Quasimodo Café.
Tageskasse: 28,00 €
 
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